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Kaufpreisfaktor / Vervielfältiger: Wichtige Fachbegriffe für Kapitalanleger!

Kaufpreisfaktor / Vervielfältiger: Wichtige Begriffe für Kapitalanleger

Was ist der Kaufpreisfaktor?

 

Der Kaufpreisfaktor (auch bekannt als Vervielfältiger oder x-fache Jahresmiete) ist eine Kennzahl, die angibt, wie oft die Jahresnettomiete im Kaufpreis einer vermieteten Immobilie enthalten ist.

 

So wird er berechnet:

Kaufpreis ÷ Jahresnettomiete = Kaufpreisfaktor

 

Beispiel: Liegt der Kaufpreis einer Immobilie bei 300.000 € und die Jahresnettomiete beträgt 15.000 €, ergibt sich ein Kaufpreisfaktor von 20 (300.000 € ÷ 15.000 € = 20).

 

Welche Funktion hat der Kaufpreisfaktor?

 

Er ist besonders wichtig für Kapitalanleger, die verschiedene vermietete Objekte miteinander vergleichen und deren Wirtschaftlichkeit beurteilen möchten. Deshalb ist der Begriff oft in Immobilienanzeigen bei Renditeobjekten zu finden.

 

Was sagt der Faktor aus?

 

• Ein niedriger Kaufpreisfaktor bedeutet, dass die Immobilie im Verhältnis zur Miete günstig ist. Die Rendite fällt meist höher aus, allerdings kann dies auch auf eine einfachere Lage, höheren Instandhaltungsbedarf oder geringere Wertsteigerungschancen hinweisen.

 

• Ein hoher Kaufpreisfaktor ist typisch für gefragte Lagen oder sehr gepflegte Objekte. Hier sind die Wertstabilität und langfristigen Perspektiven oft besser, die laufende Rendite aber niedriger.

 

Wie wird die Bruttomietrendite berechnet?

 

Manchmal wird statt des Kaufpreisfaktors auch die Bruttomietrendite in Inseraten genannt. Diese erhält man, indem man rechnet: (Jahresnettomiete ÷ Kaufpreis) x 100. Mit den Zahlen aus dem obigen Beispiel würde die Bruttomietrendite 5 % betragen.

 

Mein Angebot: Wenn Sie Fragen zu Fachbegriffen rund um Immobilien haben, helfe ich Ihnen gerne weiter!